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Seedance 2.0 Ext 2D-Sticker-Komposition-Prompt: Die vollständige Aufschlüsselung

Oct 8, 2026
Seedance 2.0 Ext 2D-Sticker-Komposition-Prompt: Die vollständige Aufschlüsselung

Eine Hand zieht eine schlicht graue Sonnenschutzjacke aus einer Tragetasche auf einer U-Bahn-Sitzbank – an sich nichts Besonderes. Was diesen 10-Sekunden-Clip herausragen lässt, ist die flache 2D-Cartoon-Sonne, die wie ein Sticker oben im Bild klebt: Zu Beginn hüpft sie und glüht vor Hitze; als der UPF-Stoff der Jacke präsentiert wird, gerät sie in Panik; im letzten Takt ist sie vollständig zu einem hellen Blau abgekühlt, hat die Augen geschlossen und umarmt zufrieden einen 2D-Eiswürfel, direkt neben der Kapuze der Jacke. Der ganze Gag beruht auf einer Prompt-Struktur mit zwei Referenzbildern für Seedance 2.0 Ext – eine Aufschlüsselung lohnt sich, denn diese Technik lässt sich auf nahezu jede Werbung nach dem Muster „echtes Produkt + Cartoon-Maskottchen-Reaktion“ übertragen.

Der vollständige Prompt

Dies ist der Prompt, mit dem wir den Clip erzeugt haben, vollständig übersetzt (die ursprüngliche Generierung erfolgte auf Chinesisch; der folgende Inhalt wurde in keiner Weise vereinfacht oder zusammengefasst):

Szene: echtes Leben, Handkamera-Stil. Vor einem U-Bahn-Eingang in der Stadt hält eine Hand eine hellgraue UPF-
Sonnenschutzjacke über eine schwarze Tragetasche, die auf einer Sitzbank liegt. Natürliches Tageslicht, echte Straßen-
atmosphäre, das Realfilmmaterial selbst wird in keiner Weise stilisiert.

Ein 2D-flaches Cartoon-Sonnenzeichen compositen (Charakterdesign siehe @image1 –
seine Proportionen, Farbpalette oder Linien-
stärke nicht verändern). Der Charakter klebt wie ein Sticker auf dem Realfilmbild:
Er muss stets perfekt flach 2D bleiben, die Lichtsetzung und
Schatten der umgebenden realen Welt ignorieren und darf niemals irgendeine 3D-Helligkeit, Reflexion oder
Perspektivverzerrung aus dem Realfilmbild aufnehmen.

@image1 – nur das Produktdesign des Charakters festlegen (Form des Sonnen-
icons, Gesicht, Farbstufen, Proportionen). Aus diesem Referenzbild keine Details zu Szene, Hintergrund, Hand oder
Sonnenschutzjacke übernehmen.
@image2 – nur die Realfilmszene und die Art, wie die Sonnenschutzjacke
getragen/gehalten wird, festlegen (Position der Hand, Sitzbank, U-Bahn-Eingang, Bildkomposition). Aus
diesem Referenzbild kein Charakterdesign übernehmen.

Zeitpunkte (4 komödiantische Takte, synchron zu den echten Handbewegungen im Bild):
1. 0-2s: Das Sonnenzeichen erscheint in leuchtendem Gelb-Orange und hüpft mit
   übertriebener „Hitze“-Energie über der zusammengefalteten Sonnenschutzjacke.
2. 3-5s: Die Hand hebt die Jacke an, um den Stoff zu zeigen; der Charakter reagiert mit
   übertriebener Panik, comicartige Schweißtropfen erscheinen, die Farbe wechselt zu
   Orange-Rot.
3. 6-8s: Die Hand breitet die Jacke vollständig zur Kamera aus; der Charakter
   kühlt sichtbar ab, die Farbe verblasst von Rot zu hellem Blau, die Bewegungen werden langsamer.
4. 8-10s: Höhepunkt/Enthüllung – der Charakter ist nun vollständig hellblau geworden, hält einen flachen 2D-
   Eiswürfel (für den Eiswürfel gilt ebenfalls die Flachsticker-Regel) und kuschelt sich
   zufrieden neben der Kapuze der Sonnenschutzjacke, mit geschlossenen Augen, vollständig abgekühlt.

Sounddesign: Beim ersten Hüpfen des Charakters ein leichtfüßiger komödiantischer „Boing“,
beim Schwitz-Takt ein cartoonartiges Zischen/Dampfen, beim letzten Abkühlungs-Hug ein sanftes
„Ah“-Ausatmen plus ein zarter Glockenklang. Durchgehend die echten Umgebungs-
U-Bahn-/Straßengeräusche beibehalten – das Realfilm-Audio nicht stummschalten.

Vermeiden: An keiner Stelle im Bild dürfen lesbarer Text, Preisschilder, UI-Elemente, Untertitel,
Beschriftungen oder Wasserzeichen erscheinen. Chinesischer oder anderer Text aus @image1/@image2 darf
nicht in das endgültige Kompositbild eindringen. Dem Sticker-Charakter zu keinem Zeitpunkt 3D-Helligkeit hinzufügen oder
ihn neu beleuchten.

Warum das funktioniert

Zwei Referenzbilder, zwei völlig unterschiedliche Zuständigkeiten. @image1 ist eine saubere Mehrwinkelansicht der Sonnen-Charakter-Art – nichts weiter. @image2 ist das Bild der realen Szene (oder ein Referenzbild einer ähnlichen Szene): Hand, Sonnenschutzjacke, Sitzbank, U-Bahn-Eingang. Diese Aufteilung verhindert, dass das Modell den Cartoon-Charakter mit der Szenenbeleuchtung „verunreinigt“ oder Szenenobjekte in die Charakterreferenz zieht. Auf API-Ebene entspricht dies direkt den zwei Einträgen im reference_image_urls-Array von Seedance 2.0 Ext – die Platzhalter @image1/@image2 im Prompt sind die ab 1 gezählten Positionen in diesem Array (reference_image_urls[0], reference_image_urls[1]).

Die Sticker-Regel ist der ganze Witz. Vom Modell zu verlangen, den Charakter „perfekt flach 2D“ zu halten und niemals die Beleuchtung der realen Welt aufzunehmen, ist genau der Punkt, an dem der Gag funktioniert – der Charakter wirkt, als hätte jemand einen Sticker auf das Realfilmbild geklebt, und nicht wie ein in die Szene eingefügtes CG-Objekt. Ohne diese Einschränkung beginnt der Charakter, das Umgebungslicht und die Schatten des U-Bahn-Eingangs aufzunehmen, und der Witz verpufft.

Der komödiantische Rhythmus ist an die echten physischen Bewegungen im Bild gebunden, nicht an beliebige Zeitstempel: Hüpfen → Stoff zeigen → Abkühlen → Eiswürfel umarmen. Weil jeder Takt an dem verankert ist, was die Hand im Bild tatsächlich tut, wirken die Cartoon-Reaktionen wie eine direkte Antwort auf das Produkt und nicht wie parallel ablaufende Dekoration.

Die Negativliste wirkt tatsächlich. „Kein lesbarer Text/Preis/UI/Untertitel/Wasserzeichen“ und „Text aus den Referenzbildern darf nicht in das endgültige Kompositbild eindringen“ sind beide unverzichtbar, denn so spezifische Referenzbilder (Studio-Produktfotos, Straßenfotografie) enthalten oft verstreute Schilder, Preisaufkleber oder Verpackungstext, die das Modell sonst nur allzu gern in das endgültige Bild hineinkomponiert.

Selbst reproduzieren: der /v1/tasks-Aufruf

Das Schema von Seedance 2.0 Ext ist streng (unbekannte Felder werden direkt abgelehnt), daher folgen die genauen Anforderungen der Anfrage – prompt, aspect_ratio und duration sind Pflichtfelder; resolution, reference_image_urls und generate_audio sind optional:

curl -X POST https://api.hiapi.ai/v1/tasks \
  -H "Authorization: Bearer $HIAPI_API_KEY" \
  -H "Content-Type: application/json" \
  -d '{
    "model": "seedance-2.0@ext",
    "input": {
      "prompt": "<the full prompt above>",
      "aspect_ratio": "9:16",
      "duration": 10,
      "resolution": "1080p",
      "reference_image_urls": [
        "https://your-cdn.example.com/sun-character-turnaround.jpg",
        "https://your-cdn.example.com/jacket-scene-reference.jpg"
      ],
      "generate_audio": true
    }
  }'

Poll die zurückgegebene taskId, bis sie einen Endzustand erreicht:

curl -s https://api.hiapi.ai/v1/tasks/{taskId} \
  -H "Authorization: Bearer $HIAPI_API_KEY"

reference_image_urls unterstützt bis zu 9 Einträge – dieser Clip braucht nur 2. In der 1080p-Stufe wird Seedance 2.0 Ext mit $0.373 pro Sekunde abgerechnet, sodass ein 10-Sekunden-Clip wie dieser insgesamt $3.73 kostet (die jeweils aktuellen Tarife finden sich stets auf der Preisseite).

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen der Standard-Route von Seedance 2.0 und der @ext-Route? @ext ist eine eigenständige Route auf demselben Modell (seedance-2.0@ext gegenüber dem normalen seedance-2.0) mit eigenem Schema und eigener Preisstufe. Die ext-Route ist diejenige, die reference_image_urls akzeptiert, und genau sie macht die Zwei-Referenz-Technik in diesem Prompt möglich. Eine vollständige feldweise Aufschlüsselung findet sich in der Seedance 2.0-Dokumentation.

Muss ich genau zwei Referenzbilder angeben? Nein – das Feld akzeptiert bis zu 9 Bilder. Dieser Prompt passt mit zwei Bildern perfekt, weil es genau zwei Dinge gibt, die unabhängig voneinander festgelegt werden müssen (Charakterdesign, Szene/Trageweise). Wenn dein Maskottchen ein drittes Referenzbild benötigt (etwa ein bestimmtes Posenblatt), füge einen dritten Eintrag hinzu und verweise im Prompt mit @image3 darauf.

Warum wirkt der Sticker-Charakter nie, als würde er von der Szene „beleuchtet“? Weil der Prompt dies ausdrücklich verbietet. Ohne diese Anweisung versucht das Modell oft zu „helfen“ und den Charakter in die Szenenbeleuchtung zu integrieren, was den Sticker-Effekt zerstört. Schreibe die Einschränkung explizit hin, statt darauf zu hoffen, dass das Modell den flachen Stil von selbst beibehält.

Kann ich das auf meine vorhandenen Produktfotos anwenden? Ja – genau das ist der Sinn der getrennten Referenzbilder. Verwende ein sauberes Foto oder eine Mehrwinkelansicht deines Maskottchens/Charakters als @image1 und ein echtes Foto oder Video-Frame des Produkts in einer natürlichen Szene als @image2. Das Modell komponiert Ersteres auf Letzteres.

Kostet generate_audio extra? In der aktuellen Preisgestaltung ist kein separater Posten aufgeführt – der oben genannte Sekundentarif für die 1080p-Stufe gilt unabhängig davon, ob Audio generiert wird. Prüfe vor dem Batch-Betrieb stets die Live-Preise erneut, denn die Stufen ändern sich durchaus.


Wenn du diesen Kompositionsstil mit deinen eigenen Produktfotos ausprobieren möchtest, bietet die Seedance 2.0 Ext-Modellseite das aktuelle Schema und die Preise, und die Quickstart-Dokumentation bringt dich in wenigen Minuten vom API-Key zum ersten Task.

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